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Als Auswanderer zuerst auf Kunden gesetzt, heute würde ich gleich ein Tool bauen

Ich lese hier schon länger mit und wollte zu diesem Thema auch mal etwas beitragen, weil ich am Anfang ordentlich danebengelegen habe. Nach dem Umzug dachte ich, ein Nebeneinkommen heißt automatisch: Dienstleistungen anbieten, ein bisschen Beratung, vielleicht Texte für Kunden in Deutschland.

Der Fehler zeigte sich erst im Alltag. Mit mehreren Stunden Zeitverschiebung wurde jeder Call zur Verhandlungssache, entweder war ich spätabends noch erreichbar, oder der Kunde musste früh raus. Genau die festen Termine, wegen denen ich eigentlich weg wollte, hatte ich mir durch die Hintertür wieder eingehandelt.

Heute würde ich sofort anders anfangen. Kein Geschäft mehr, das von Kundenterminen lebt, sondern ein kleines Web-Tool für eine Nische, die ich wirklich kenne, ein einfacher Rechner, der auch nachts läuft, während ich schlafe, und ohne Kalender-Abstimmung mit irgendjemandem funktioniert.

Für den Sprung von der vagen Idee zum fertigen Konzept habe ich mir kürzlich eine Anleitung mit einer 5-Schritte-Methode für genau solche Tool-Ideen angeschaut, ein Affiliate-Link von mir. Es geht um den Lovable Cheat Code von Yugeen Onlinemarketing, von der Zielgruppe über das eine Problem bis zum fertigen Prompt für Lovable, laut Anbieter in rund 15 Minuten durchgearbeitet.

Programmiert habe ich anschließend trotzdem selbst, der Leitfaden liefert nur das Konzept und den Prompt, keinen fertigen Code. Wer glaubt, danach baut sich das Tool von allein, wird enttäuscht, man braucht einen eigenen Lovable-Zugang und etwas Geduld beim Ausprobieren.

Mich würde interessieren, wie andere hier das Zeitzonen-Problem gelöst haben. Baut ihr auch eher Dinge, die ohne euch weiterlaufen, oder klappt Kundengeschäft über Grenzen hinweg bei euch besser als bei mir?